ESG

Wir berücksichtigen ESG Kriterien weitestgehend in unseren Investmentprozessen und analysieren regelmäßig in- und externe Studien. ESG-Kriterien können einen Einfluss auf die Portfolioperformance haben und dienen vornehmlich dem Risikomanagement dazu, größere Kursverluste bei Einzeltiteln zu vermeiden. Letztlich kann dies zu einem besseren Risiko-/Rendite-Verhältnis des Portfolios beitragen.

Erneuerbare Energien

Außerdem berät unsere Schwestergesellschaft, die re:cap global investors ag, institutionelle Anleger im Bereich der erneuerbaren Energien und legt den Schwerpunkt dabei auf nachhaltige Infrastrukturanlagen in den Bereichen Solar/PV, Wasserwerke und Windenergie.

Strategien für den Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken

Wir berücksichtigen neben üblichen Finanzdaten größtenteils auch Nachhaltigkeitsrisiken im Rahmen unserer Investitionsentscheidungsprozesse. 

Nachhaltigkeitsrisiken („ESG-Risiken“) sind Ereignisse oder Bedingungen aus den Bereichen Umwelt („Environment“), Soziales („Social“) oder Unternehmensführung („Corporate Governance“), deren Eintreten tatsächlich oder potenziell erhebliche negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie auf die Reputation der Investitionen haben können und hierdurch in ihrem Marktwert beeinflusst werden können. 

Nachhaltigkeitsrisiken erachten wir als Risikoart, welche auf bereits bekannte und verankerte Risikoarten, wie Marktpreisrisiko, Kreditausfallrisiko, Reputationsrisiko oder operationelles Risiko einwirken. Bei ihrem Eintreten können Nachhaltigkeitsrisiken die Rendite einer Wertpapieranlage negativ beeinflussen. 

Zur Veranschaulichung von ESG-Risiken sollen die folgenden Beispiele (nicht abschließend) dienen: 

  • Extremwetterereignisse durch den Klimawandel (physische Risiken) können z.B. zu Produktionsausfällen bei Unternehmen und/oder in Regionen führen. Hierzu können u.a. Unwetterschäden, Stürme, Hitze oder Überschwemmungen zählen. 
  • Risiken in Zusammenhang mit der Umstellung auf eine klimafreundlichere/ kohlenstoffärmere Wirtschaft (Transitionsrisiken) können zur Verknappung oder Verteuerung fossiler Brennstoffe führen, wie z.B. eine CO2-Steuer oder eine Kohleausstieg. Ebenso können neue Technologien (z.B. Elektromobilität) oder angepasste Marktverhältnisse/ Kundenpräferenzen bestehende Geschäftsmodelle gefährden. 
  • Soziale Risiken kennzeichnen sich durch negative Auswirkungen auf Stakeholder eines Unternehmens. Sie könnten beispielsweise resultieren aus der Nicht-Einhaltung von arbeitsrechtlichen Standards oder einem negativen Umgang mit sozialen Minderheiten oder Gemeinden. 
  • Risiken aus der Unternehmensführung beinhalten z.B. Korruption, Nichteinhaltung der Steuerehrlichkeit oder Intransparenz in Bezug auf die Offenlegung von Informationen. 

Für den Großteil unserer Investitionsprozesse haben wir eine Verfahrensweise entwickelt, um die Nachhaltigkeitsrisiken in Investitionsentscheidungsprozesse einzubeziehen und die Nachhaltigkeitsrisiken zu betrachten bzw. zu vermeiden. 

Dazu wurden im Investmentprozess Ausschlusskriterien etabliert, welche auf alle getätigten Investitionen wirken. Diese beinhalten unter anderem die Ausschlüsse kontroverser Waffenhersteller sowie den Ausschluss von Titeln mit schlechtem ESG-Rating. Des Weiteren werden Emittenten mit deutlich negativem ESG-Momentum (Trend der Rating Entwicklung) nachteilig, Emittenten mit positivem Momentum bevorzugt behandelt.  

Durch diese Ausschlusskriterien, die Betrachtung von ESG-Ratings und deren Momentum werden im Rahmen der Investitionsentscheidung Nachhaltigkeitsrisiken bewertet und damit in der Allokationsentscheidung berücksichtigt.  

Zusätzlich sind wir Unterzeichner der Principles for Responsible Investment (PRI) und verpflichten uns damit zum Ausbau nachhaltiger Geldanlagen und zur Einhaltung der sechs, durch die UN aufgestellten Prinzipien für verantwortliches Investieren. 

Ein Teil des investierten Vermögens von ausgewählten Investmentvermögen wird durch derivative Instrumente dargestellt, um Exposure gegenüber Aktien, Anleihen und Alternativen Assets (i.e. Rohstoffe / Immobilien) aufzubauen. Dabei werden Nachhaltigkeitsrisiken derzeit nicht systematisch berücksichtigt, da die benötigen Daten zur Bewertung von Nachhaltigkeitsrisiken für die zugrundeliegenden Finanzinstrumente derzeit nicht in einem ausreichenden Umfang sowie in der erforderlichen Qualität vorliegen. Es ist geplant zukünftig Prozesse und einen entsprechenden Datenhaushalt aufzubauen, um für alle Investitionsentscheidungen Nachhaltigkeitsrisiken zu berücksichtigen. 

Nachhaltigkeitsauswirkungen auf Ebene des Unternehmens

Nachteilige Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren werden derzeit nicht berücksichtigt. Die maßgeblichen Daten, die zur Feststellung und Gewichtung der nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen notwendig sind, sind im Markt noch nicht in ausreichendem Umfang sowie in der erforderlichen Qualität vorhanden. Im Verlauf des Jahres 2021 beabsichtigen wir, interne Strategien eingerichtet zu haben, um die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren zu berücksichtigen.


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